Tag 9 – Routinen, Abenteuer und Skip-Bo-Finale
Unser letzter ganzer Urlaubstag hat begonnen und inzwischen haben wir hier richtige Routinen entwickelt.
Aufstehen, die Rauchzeiten unseres Nachbarn einkalkulieren und rechtzeitig die Balkontür schließen, frühstücken und anschließend direkt weiter zum Ruhepool.
Da der Kaffee beim Frühstück gleichzeitig riesig und lavaheiß ist, haben wir uns mittlerweile angewöhnt, ihn einfach gemütlich später am Pool zu trinken. Herrlich.
Mittags bleibt ebenfalls alles angenehm vorhersehbar. Etwas Leichtes, meistens Fisch und Salat, aber natürlich niemals ohne Nachspeise. Anschließend braucht die Verdauung selbstverständlich noch etwas Erholung am Pool. Wir sind schließlich im Urlaub und nicht auf der Flucht.
Und dann geht’s nochmal los, um einen letzten Punkt von unserer „to-view“-Liste abzuhaken. Und ich kann jetzt schon sagen. Das hat sich sowas von gelohnt.
Unser Ziel: die Cala Gat.

Diese kleine Badebucht zwischen den Klippen ist einfach wunderschön und hat sogar eine kleine Strandbar inklusive WC. Ich mag es ja, wenn Romantik und Infrastruktur Hand in Hand gehen.

Natürlich husche ich nochmal ins Wasser. Mit dem Wissen, dass es vermutlich das letzte Mal in diesem Urlaub sein wird, fühlt sich das Meer irgendwie nochmal schöner an.
Maurice kümmert sich danach liebevoll um die Getränkeversorgung und bringt mir eine „Especial Sangria Cala Gat“, mit ordentlich Musik mit. Sie wirkt.

Und dann passiert plötzlich das, womit irgendwie niemand gerechnet hat. Es fängt an zu regnen.
Innerhalb von Sekunden flüchten alle Besucher unter das kleine Dach der Strandhütte und genau dabei entstehen diese besonderen Fotos, die man vorher niemals hätte planen können.




Irgendwann lassen wir dann auch dieses wunderschöne Fleckchen Erde wieder hinter uns und die Cala Gat wird langsam mehr und mehr zum Panorama hinter uns.



Auf dem Rückweg zum Hotel begegnet uns nochmal alles, was Cala Rajada irgendwie ausmacht: ein bisschen Kunst, ein bisschen Sightseeing und natürlich die entspannten Promenaden-Katzen.




Die inzwischen wieder hervorkommenden Sonnenstrahlen verbringen wir leicht beschwippst an der Poolbar, natürlich mit einer Runde Skip-Bo. Beziehungsweise mehreren.
Ich habe inzwischen absolut keine Chance mehr gegen Maurice. Deshalb beschließen wir: Das heutige Spiel am Abend entscheidet endgültig über den offiziellen Skip-Bo-Champion des Urlaubs. Die Chancen stehen 50:50.
Und damit direkt zum heutigen Urlaubsrätsel:
Wer holt den Titel? Maurice oder ich? Das Wettbüro ist eröffnet.

Ob mir mein „Six-Seven“-Blatt Glück bringt? Ein kleiner Gruß geht raus an die Alpha Generation.
Der Sänger beim heutigen Abendprogramm sorgt jedenfalls für gute Stimmung und dafür, dass wir unsere Spielregeln spontan nochmal erweitern.
Maurice gewinnt zunächst das Spiel.
Aber weil es gerade so schön ist und ich leider eine ausgesprochen schlechte Verliererin bin, spielen wir natürlich noch eine letzte Revanche.
Die ich gewinne. Ja, blöd. Jetzt steht es wieder unentschieden. Also wirklich allerletzte Runde. Wirklich wirklich.
Also … wer macht am Ende das Rennen? 🙂
